Haftung von Anlageberatern und Anlagevermittlern

Anlageberater sind gegenüber dem Anlageinteressenten nicht nur wie ein Anlagevermittler zu einer zutreffenden Aufklärung über die von ihnen angebotenen Anlage, also insbesondere über Risiken, Charakteristika und Besonderheiten aufzuklären, verpflichtet.

Von einem Anlageberater erwartet der Anlageinteressent darüber hinaus eine unabhängige Beratung, die sich individuell an seinen Interessen und Wünschen sowie seiner persönlichen Lebenssituation orientiert, da er selbst keine oder nicht umfassende Kenntnis über eine Anlageform besitzt.

Die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung sind vielfältig und nicht zuletzt auch nicht nur durch gesetzlichen Grundlagen sondern gerade auch durch die höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten konkretisiert worden.

Bei Verletzung bzw. Schlechterfüllung dieser Aufklärungspflichten kommt regelmäßig die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen den Anlageberater bzw. bei bloßer Auskunftserteilung auch des Anlagevermittlers in Betracht. Auf diese Weise können geschädigte Anleger den bereits eingetretenen Schaden durch die Inanspruchnahme des Anlageberaters oder -vermittlers kompensieren und zukünftige Schäden abwenden.

Wir vertreten Mandanten gegenüber Anlageberatern / Anlagevermittlern bzw. Anlageberatungsgesellschaften in ganz Deutschland im Zusammenhang insbesondere mit dem Vertrieb von Schrottimmobilien und geschlossener Fondsanlagen. Soweit Banken als Anlageberater auftreten, insbesondere im Zuge des Vertriebs von Zertifikaten, Anleihen, Fondsanlagen aller Art, setzen wir Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung ebenfalls durch.

Zurück