Fehlerhafte Anlageberatung

Aufgrund fehlerhafter Beratung durch freie Anlagevermittler und Anlageberater erleiden arglose Anleger jährliche beträchtliche Vermögensschäden. Nicht selten wenden sich Anlageberater telefonisch an potentielle Kunden unter dem Vorwand einer unverbindlichen Prüfung der Versicherungs- und Vermögensverhältnisse zum Zweck der Optimierung. Des Öfteren wenden sie sich an potentielle Kunden unter Verweis auf Empfehlungen aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis und bitten zum Abschluss der Beratung um die Benennung von Verwandten oder Bekannten, denen ebenfalls eine entsprechende Beratung gewährt werden soll.

Sodann wird Kunden häufig die Kündigung von Lebensversicherungen bzw. der Verkauf bestehender Anlagen empfohlen. Die Erlöse hieraus sollen sogleich in die von dem Anlageberater empfohlenen Anlagen investiert werden.

Bei den empfohlenen Anlagen handelt es sich häufig um riskante Anlageprodukte, die vor allem für den Anlageberater wirtschaftlich lukrativ sind, da mit der erfolgreichen Vermittlung erhebliche Provisionen anfallen. Dies gilt insbesondere für geschlossene Fondsanlagen (z.B. Immobilienfonds, Schifffonds, Medien- und Filmfonds und Lebensversicherungsfonds), partiarische Darlehen, (atypisch) stille Beteiligungen und Schrottimmobilien.

Gerade aufgrund hoher Provisionen und weiterer hoher Nebenkosten sind diese Kapitalanlagen nicht selten von vorne herein zum Scheitern verurteilt, da die versprochenen hohen Renditen aufgrund geringer Werthaltigkeit der Anlage kaum zu erwirtschaften sind.

Geschädigte Anleger können in vielen Fällen erfolgreich gegen Anlageberater und Anlagevermittler Schadensersatzansprüche verfolgen. Solche Ansprüche verfolgen wir für Mandanten in ganz Deutschland.