Swap-Geschäfte | Zins- und Währungswetten

Im  Verlaufe  der  vergangenen  Jahren sind Kommunen, mittelständische Unternehmen aber und gerade auch vermögende Privatleute von Kreditinstituten zum Abschluss sog. Zinsswaps und Zins-Währungs-Swaps animiert worden. Hierbei handelt es sich um Wetten auf den Verlauf bestimmter Zinssätze oder Währungen im Verhältnis zueinander.

Ihnen wurden dabei hervorragende Renditechancen bei günstigen Zins- und Währungsentwicklungen versprochen. Gleichzeitig wurden die bei solchen Spekulationsgeschäften bestehenden (Verlust-) Risiken nicht erwähnt oder aber verharmlost. Im Einzelfall ist das Verlustrisiko unbegrenzt.

Gerade bei Zins-Währungs-Swaps wurde nicht selten der Anleger beruhigt und ihm in Aussicht gestellt, dass im Falle einer ungünstigen Währungsentwicklung ein Umstieg in eine andere Währung jederzeit möglich sei oder das Geschäft einfach verlängert werden würde und sich daher etwaige Verluste nie realisieren würden. Gerade im Zuge der weltweiten Finanzkrise und der hierdurch entstandenen erheblichen Währungsturbulenzen wurden Anlegern solche Anschlussgeschäfte jedoch v.a. mit dem Verweis auf eine unzureichende Sicherheitensituation verweigert, was diese angesichts der vielfach hohen Forderungen der Kreditinstitute wiederum in erhebliche wirtschaftliche, teilweise existentielle, Schwierigkeiten bringen kann.

Wir vertreten mittelständische Unternehmen aber auch Privatleute gegenüber Banken. Dabei ist Gegenstand der Vertretung zum einen die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, insbesondere die Rückforderung gezahlter Gelder, aber auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche der beratenden Banken.