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Bankrecht
BSQ Bausparkasse

In Zeiten niedriger Zinsen versuchen immer mehr Bausparkassen, sich von hochverzinsten Altverträgen zu trennen. Das ist für Bausparer, die bei Abschluss des Bausparvertrages noch mit einer Sparanlage geworben wurden, vielleicht für die Sicherheit und lange Laufzeit des Bausparvertrages sogar niedrigere Zinsen in Kauf genommen haben, nun besonders ärgerlich, da es aktuell nahezu unmöglich ist, so gut verzinste und sichere Anlagen

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Das Problem mit der Bezugsberechtigung – wie Erben sich die Lebensversicherung sichern können

Üblicherweise erhält bei einer Versicherung der Versicherungsnehmer die Leistung. Anders jedoch bei Lebensversicherungen, sowohl kapitalbildende, also auch Risikolebensversicherungen, die den Tod des Versicherungsnehmers absichern sollen und daher erst im Todesfall ausgezahlt werden. Hier wird ein sogenanntes Bezugsrecht festgelegt. Das Bezugsrecht regelt, wer im Todesfall die Leistung aus dem Vertrag erhalten soll. Wessen Name hier genannt ist, bekommt nach dem Tod

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Widerruf beendeter Darlehen: Keine Verwirkung auch nach den Entscheidungen des BGH vom 10.10.2017

Die Sparkasse Nürnberg wurde in zwei, von Frau Rechtsanwältin Meyer betreuten Fällen zum Darlehenswiderruf erneut vom Landgericht Nürnberg-Fürth zur Zahlung verurteilt. Interessant ist hierbei, dass beide Darlehen zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits beendet waren und sich das Landgericht zumindest im Urteil vom 08.12.2017 – 6 O 1539/17auch mit der neuen Rechtsprechung des BGH vom 10.10.2017 auseinandergesetzt hat.Verwirkung wurde in beiden Fällen

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Enterbt? – Ärger um den Pflichtteil muss nicht sein

Es gibt viele Gründe, jemanden durch ein Testament zu enterben. Egal aus welchem Grund die Enterbung erfolgt ist, steht dem Enterbten jedoch ein Pflichtteil zu, wenn es sich um einen nächsten Angehörigen, also insbesondere ein Kind, Enkel, Ehegatte oder Lebenspartner (nach dem LPartG) des Verstorbenen handelt. Die gute Nachricht gleich vorweg: Es ist nahezu unmöglich, jemandem auch noch den Pflichtteil

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BSQ zur Zahlung der Bonuszinsen im Tarif Q12 verurteilt – Urteil des Amtsgerichts Nürnberg

Mit Teilurteil vom 14.09.2017 – Az.: 31 C 160/17 hat das Amtsgericht Nürnberg die BSQ Bauspar AG zur Zahlung sämtlicher Bonuszinsen an den, von der Rechtsanwaltskanzlei KSR vertretenen, Bausparer verurteilt. Die Bausparkasse wurde zur Zahlung der auf dem Kontoauszug 2015 ausgewiesenen Bonuszinsen, sowie zur Auskunft über die im Jahr 2016 bis zur vollständigen Auszahlung angefallenen Bonuszinsen verurteilt. Die BSQ hatte den Bausparvertrag,

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Picam, Piccor, Piccox: Razzia, Beschlagnahmen – Hoffnung für Anleger?

Mehrere Medien berichten übereinstimmend über Razzien, die vor wenigen Tagen auf Veranlassung des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin, München, Leipzig und der Schweiz den Komplex Picam-Gruppe, Piccor AG, Piccox betreffend durchgeführt worden sind. Zu den insgesamt acht Beschuldigten gehören nach Angaben des Handelsblattes u.a. Thomas Entzeroth, Picam-Vertriebschef und Peter Züllig, Verwaltungsrat der Piccor AG, Baar, Schweiz, ein Anwalt aus Mecklenburg-Vorpommern, ein

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Anleger von Picam, Piccor und des „Piccox Securitisation“-Zertifikats bangen um ihr Geld

Ein Bericht des Handelsblatts vom 17.01.2018 lässt aufhorchen. Demnach haben Anleger über Finanzmakler, Anlageberater und Vertriebsleute bis zu EUR 300 Mio. der Picam-Gruppe von 2000 bis 3000 Anlegern zur Verfügung gestellt und warten nun auf Auszahlungen. Mehrere betroffene Anleger haben sich bereits bei Rechtsanwalt Siegfried Reulein, Nürnberg, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, gemeldet und rechtlichen Rat gesucht. Sie berichten, dass

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„Dubiose Anwälte“ und „Anlegerschützer“ unter erheblichem medialen Beschuss

In einem Beitrag bei focus.de unter dem Titel „Anwälte zocken verzweifelte Anleger ab“ berichtet der Autor, Teamleiter bei der Verbraucherzentrale Hessen, von Geschäftspraktiken „dubioser Anwälte“ und „Anlegerschützer“, die geschädigten Anlegers des Grauen Kapitalmarktes falsche Hoffnungen machen, mit der Folge, dass diese durch die Verluste der Kapitalanlage und in der Folge durch Anwaltsrechnungen geschädigt sind. Als Aufhänger des Artikels nennt der

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Neues zur Anlageberatung: Auf das Beratungsgespräch kommt es an

Oftmals gehen Klagen geschädigter Anleger geschlossener Fondsanlagen (z.B. Schifffonds, Immobilienfonds) verloren, weil sie bei ihrem Beitritt zu dem jeweiligen Fonds durch Unterschrift bestätigt haben, den Verkaufsprospekt erhalten zu haben und auch der Vermittler bestätigt, dass sie vor dem Beitritt zu der Fondsgesellschaft den Verkaufsprospekt erhalten haben. In vielen Fällen beinhaltet der Prospekt zahlreiche Hinweise auf Risiken, auf welche der Anleger

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Widerruf nach Jahren trotz fehlerfreier Widerrufsbelehrung möglich

Kaum ein Thema hat in den vergangenen Jahren die Gerichte derart beschäftigt wie der Widerruf von Darlehensverträgen. Die Rechtsprechung hat sich intensiv, teilweise auch kontrovers mit Mängeln von Widerrufsbelehrungen auseinandergesetzt. Ist die Widerrufsbelehrung fehlerhaft, so kann der Verbraucher den Widerruf auch noch Jahre nach Abschluss des Darlehensvertrages erklären. Ist die Belehrung dagegen inhaltlich zutreffend, so ist der Widerruf nach Ablauf

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